Forschung


Ressortforschung

Inhalt des Begriffs Ressortforschung:

Ressortforschung ist darauf gerichtet, Entscheidungshilfen zur sachgemäßen Erfüllung der Fachaufgaben des Ressorts zu gewinnen. In diesem Rahmen sind auch Modellversuche Vorhaben der Ressortforschung.

Ziele der Ressortforschung sind:
Daraus abgeleitet ergeben sich nachstehende Themenschwerpunkte der Ressortforschung des BMGS:

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) benötigt, wie alle Ressorts, wissenschaftliche Erkenntnisse zur konzeptionellen Vorbereitung politischer und administrativer Entscheidungen ebenso wie die evaluierende Begleitung von Maßnahmen.
Das BMGS initiiert daher Forschungs- und Modellvorhaben, falls die notwendigen Erkenntnisse fehlen. Es fördert also Forschungsvorhaben nur dann, wenn diese der Vorbereitung von Gesetzesvorhaben oder zur Erfüllung sonstiger Fachaufgaben des Ministeriums dienen (Ressortforschung), betreibt aber keine generelle Forschungsförderung. Die Initiative für Forschungsaktivitäten geht dabei grundsätzlich vom Ministerium aus, dokumentiert durch Ausschreibungen im Bundesanzeiger, in der Fachpresse sowie im Internet.
Für die allgemeine Forschungsförderung auf Bundesebene ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zuständig, dessen Aktivitäten aufgrund grundgesetzlicher Regelungen gegenüber den Ländern jedoch nur subsidiären Charakter aufweisen.

Das Umweltbüro beteiligt sich an Ressortforschungs-Vorhaben des Bundes insbesondere unter Berücksichtigung von Themen, an denen ein unmittelbares Eigeninteresse besteht.

Für aktuelle Themen sucht das Umweltbüro Kooperationspartner. Kooperationspartner können Universitäten oder sonstige Forschungseinrichtungen, KMU und Experten sein, die ein besonderes Eigeninteresse an dem jeweiligen Thema haben. Näheres zu Forschungskooperationen erfahren Interessenten im Menü "Nur für Partner" bzw. auf Anfrage.  

Beispiel Ressortforschungs-Vorhaben:

Beispiel Ressortforschung (352 Seiten - 1.8MB)
 

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Trinkwasserrelevanz ausgewählter expositionsrelevanter Einzel- und Summenparameter auf wissenschaftlicher Basis anhand aktueller Daten der Toxizität zu bewerten. Diese Bewertungen werden ergänzt durch erweiterte Bewertungsmodule zur biochemischen Abbaubarkeit und zur Mobilität.

 

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